Meine Lemurische Vision des Lebens
Ich bin ein Erde-Hütender Sternen-Mensch
Ich möchte euch als Druide meine natürliche und herzliche Vision eines lemurischen und menschlichen Lebens, hier auf Mutter Erde und mit Vater Sonne, näher bringen.
Ich sehe das Leben des Menschen auf Mutter Erde in ständiger Verbindung und energetischer Wechselwirkung mit der Natur, dem Kosmos und allen Multi-Dimensionalen Wesen die sind. Als reine und vollkommene, individuelle Wesen der Liebe und des Lichts, empfinde ich mein höchstmögliches, von Gott gegebenes Potenzial darin, Liebe, Harmonie, Frieden, Freiheit und Licht zu sein und zu leben(geben).
Ich füge mich als Erde-Hütenden Sternen-Mensch in die natürlichen Kreisläufe der Natur, des Kosmos, sowie des Lebens und des Todes (Illusion) ein. Ich respektiere meine eigenen Grenzen, als auch die meiner Mitmenschen und anderer Wesen. Wir dürfen jedes Leben achten und uns darüber klar werden, das alles Bewusstsein hat und ist. Die Menschen, die Tiere, die Pflanzen, die Mineralien, die Elemente, die Feinstofflichen Wesen und jedes Atom oder Molekül. Alles IST. Jedes Atom, jedes Wesen, sowie jeder Mensch, ist ein eigenes Universum mit vollkommener göttlicher Weisheit und ewigen Potenzial in sich selbst. Mit allem verbunden. Dieses Bewusstsein führt dazu, dass ich eine klare Vorstellung davon habe, wie ich als Mensch mit der Natur und dem Kosmos, in meinem jetzigen Leben, verbunden sein und leben möchte.
Ich lebe auf einem Hof mit meiner Familie, unserer Ur-Gemeinschaft, Kindern, den Tieren und Pflanzen in Harmonie. Der Wald ist um uns. Der Berg ruft und das Wasser des Sees lädt zum täglichen Reinigen und Klären ein. Wir versorgen uns selbst und leben und stehen als Ur-Gemeinschaft zusammen. Mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Paradies-Garten, Wasser aus dem Wald oder der Berg-Quelle, sowie selbstgemachten Obstsäften, Tees und Gewürzen, strotzen wir nur so vor Lebensfreude, Kraft, Reinheit und Gesundheit. Wir leben im Einklang mit den Tieren, das heißt wir versorgen sie voller Hingabe und geben ihnen Liebe, Dankbarkeit und Sicherheit, wie auch uns selbst. Wir musizieren und singen für die Tiere und auch Pflanzen. Wir zelebrieren gemeinsam und in Einheit das Leben und respektieren es. Der Respekt zu den Tieren führt dazu, dass sie uns ihre Gaben von Mutter Erde in Form von Eiern, Milch und Wolle geben. Die Schafs-Familie bleibt zusammen und so können die Lämmer die heilige Muttermilch in Fülle und Freude genießen. Ohne den Schmerz des Verlustes des Lammes durch Schlachtung und ohne Absicht das Tier nur für Milch oder Fleisch zu halten. Diese Milch ist pure mütterliche, reine, sowie vitale Energie und ein absolutes Heil-Getränk. Hier darf das Tier sein wie es ist und auf unserem großzügigen Land im natürlichen Zyklus leben und auch würdevoll sterben. Die Eier nutzen wir zur Herstellung von eigenen Nudeln und zum Essen. Die Wolle der Schafe nutzen wir zur Herstellung natürlicher und individueller Kleidung, welche uns im Winter wärmt. Die Pferde dienen uns zur Beförderung über weite Strecken und beim Transport schwerer Lasten, wobei sie das herzliche Zusammenwirken mit dem Menschen lieben und nie mehr tragen oder ziehen müssen, als es ihnen Gut tun würde. Das Leben mit den Tieren in einer gemeinsamen, verbundenen und harmonischen Atmosphäre ist ein Geschenk und ein absoluter Segen für alle Wesen, die daran mitwirken. Wir Menschen sind in der Lage den Tieren einen Erfahrungsbereich zu geben, den sie in der Natur nicht hätten, weshalb sich manche Tiere auch bewusst entschieden haben mit dem Menschen in Einklang zu leben und zu dienen. Sie erhalten von uns Liebe, Fürsorge, Sicherheit und Heilung. Die Tiere danken es uns mit Liebe, Heilung und ihren individuellen Gaben. Es ist ein gemeinsames Leben und ein gemeinsamer Prozess für uns Menschen und die Tiere in ständiger Wechselwirkung. Wir lernen dabei unser Herz und unsere Liebe zu erweitern, da die Tiere wahre Lehrmeister der göttlichen Ordnung und Träger des Ur-Wissens sind. Ich lerne mich selbst, den großen Geist, sowie die natürlichen und kosmischen Zyklen und Gesetze im Umgang mit den mystischen Tieren bewusster und tiefer kennen. Ich liebe es ihnen zu dienen.
Die Tiere lieben den respekt- und liebevollen Umgang mit den Menschen, der im Stande ist, den Tieren mit natürlichen Heilmitteln, wie Wildkräutern und Salben, Linderung bei Schmerz und Krankheit (Transformation) zu geben. Außerdem schützt der Mensch die schutzbedürftigen Tiere vor den wilden Tieren. Sie lieben es wenn die Menschen um sie herum lieb zueinander sind, wenn sie singen und tanzen. Das ist die Natur des Menschen. Das ist meine lemurische Natur. Das ist meine Vision eines göttlichen und in Harmonie lebenden lemurischen Menschen auf Mutter Erde. Wir heilen gemeinsam mit unserer Energie der Liebe und des Lichts uns selbst und die Tiere und Pflanzen.
Die Häuser bauen wir natürlich selbst aus natürlichen Rohstoffen wie Holz, Stein und Lehm, sodass das Haus selbst atmen kann und ein Ort der Erholung und der Heilung wird. In der Mitte des Hauses befindet sich ein Baum, der aus dem Haus ragt und mit dem wir gemeinsam wachsen und leben dürfen. Das Holz zum heizen nehmen wir in Dankbarkeit und Respekt von Mutter Erde an, wobei wir natürlich mehr Bäume pflanzen, als wir von Mutter Erde nehmen, sodass wir uns in den natürliche und ewigen Kreislauf der Natur und des Lebens, aufbauend und harmonisierend, einfügen.
Wir bauen eigene Geräte zur Erzeugung "freier Energie" aus dem "Äther", der uns allseits umgibt. Es gibt bereits zahlreiche Methoden und Techniken, die sich den Äther und die ewig fließende Energie zunutze machen. Auch das Wasser, die Sonne und der Wind bieten uns tolle Möglichkeiten zur Energie- und Stromerzeugung. Schließlich wollen wir nicht wie die sogenannten "Stein-Zeit-Menschen" ohne Strom leben. Viele tolle Geräte und Techniken geben uns mehr Zeit und Raum zur Heilung unserer Selbst und unseres Umfelds, denn sie verringert unsere körperlich notwendige Arbeit im Garten und unterstützt uns dabei mehr Zeit und Raum für die sanften, künstlerischen und ruhigen Momente des Lebens zu haben und sie zu genießen.
Wir feiern den keltischen Jahreskreis und halten regelmäßig Zeremonien, zur Heilung und Verbindung der Menschen mit Mutter Erde und den Sternen, ab. Alle Themen werden in der Ur-Gemeinschaft offen und ehrlich kommuniziert, sodass kein Raum für Zwietracht und Spaltung entsteht. Wir leben als Ur-Gemeinschaft im Einklang mit uns Selbst, Mutter Erde und ihrer vielfältigen Natur.
Dies ist ein Teil meiner Vision eines göttlichen, liebe- und lichtvollen menschlichen Lebens hier auf Mutter Erde. Ich freue mich dich inspiriert zu haben und wünsche dir, als auch allen Wesen im gesamten Kosmos, Glückseligkeit, Frieden, Freiheit und Harmonie.
Susana und ich werden in der Zukunft diese Vision eines eigenen Hofes der Lebensquelle mitsamt großflächigem Grundstück verwirklichen, wo wir in menschlicher, tierischer, sowie pflanzlicher Harmonie, in unserer lemurischen Ur-Gemeinschaft, miteinander leben werden. Wir finden herzliche Menschen, die ein Teil dieser magischen Bewegung sein wollen. Wenn du dich angesprochen fühlst, nimm gerne Verbindung über das Kontaktformular mit uns auf. Wir freuen uns auf dich.
In ewiger Liebe zur Schöpfung und allem Da-Sein.
Elias Wittiko Löwenherz


Die Tiere
Mystische Wesen von Mutter Erde
Die Tiere dieser Welt und von Mutter Erde sind für mich heilige und mystische Wesen. Jedes Tier wirkt mit seiner eigenen Energie und Kraft in dieser Welt und wir Menschen haben das Glück von ihnen zu lernen und den großen Geist in Harmonie zu erfahren. Dafür ist natürlich Demut und Hingabe, in Form von Liebe und Klarheit, notwendig, um die Sprache der Tiere zu verstehen und von ihnen zu lernen. Die Tiere lieben den bewussten Umgang des Menschen und lernen ebenfalls von ihnen. Denn das Verhalten der Tiere wird vom Verhalten der Menschen und seinem Bewusstsein beeinflusst. Man könnte sagen, das die Tiere sich am Menschen, als manifestierter Schöpfer und Gott, orientieren und sein Verhalten als Richtline nehmen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, das es Raubtiere und männlich dominierende bzw. Testosteron geprägte Konflikte in der Tierwelt gibt, bei all der gigantischen Blutlust und dem barbarischen Verhalten der Menschen. Würden die Menschen in Harmonie miteinander und der Natur und Mutter Erde leben, so ist mir klar und bewusst, das die Löwen mit den Lämmern kuscheln würden. Denn wie ich schon reichlich erfahren habe, lieben es die Tiere die live Musik des Menschen zu hören, wenn er auf der Trommel, dem Didgeridoo, der Handpan oder der Mundharmonika spielt. Die Tiere kommen aus der Ferne, um an unseren Zeremonien teilzunehmen, wozu gemeinsames Musizieren und Räuchern von Harzen und Hanf zählt. Die Tiere lieben die wohlriechenden Düfte und heilenden Kräfte von Mutter Maria.
Der Hund ist für mich der loyalste Begleiter des Menschen. Ständig hält er auf der manifestierten Ebene Ausschau nach negativen Kräften, Wesen und Einflüssen, welche den Menschen in seinem bewussten Sein stören könnte. Meine Tierbegleiterin Lucy hat mich aus der künstlichen Welt und Matrix zurück zu Mutter Erde und dem Wald gebracht. Ohne sie wäre ich nicht da wo ich heute als lemurischer Druide und Erdenhüter bin. Sie begleitet mich ständig auf meinen Kräuter- und Pilz-Wanderungen durch den Wald, liebt es mich zu schützen und genießt die Liebe in Form von Anerkennung, Führung und Schmusereien von mir. Lucy liebt es mit mir gemeinsam Musik zu machen, sodass sie mit singt und wie ein Wolf heult, wenn ich auf meiner Mundharmonika oder der Panflöte spiele. Auf meiner Youtube Seite kannst du dieses Schauspiel selbst miterleben. Sie ist mein kosmischer weißer Begleit-Hund und ihr gilt die größte Ehre und Dank dieser Welt.
Die Katze ist ein wahrer Zen-Meister. Sie ist mehr geistlich als körperlich am wirken. Ihre Ausstrahlung von Freiheit, Unberührbarkeit und Erhabenheit zeigen mir jedes mal das Potenzial auf, welches in mir noch erweitert und gelebt werden darf. Ich lerne soviel von diesen magischen Wesen über die Natur, den großen Geist und mich selbst. Sie reinigen die geistigen Räume des Menschen von negativen Energien und bieten dem Menschen dadurch Schutz, um klarer und bewusster Entscheidungen zu treffen. Vor allem bei Zeremonien und Trance-Reisen schützt sie den geistigen Raum vor negativen Energien, damit mich klarere und liebevollere kosmische Informationen erreichen können. Die eindringlichste Erfahrung war mit meiner Katze Businka, eine richtig wilde. Es kam schonmal vor, das sie während der Sauna durch die Lüftungsöffnung reinkam und auf der ersten Bank Platz nahm. Den selbstgemachten Birken-Sud-Aufguss hat sie natürlich gerne mitgenommen. Diese Erfahrung zeigte mir, das Tiere den Umgang mit dem Menschen lieben und sie sich dadurch auf ihre eigene Erfahrung als Mensch vorbereiten.
Die Pferde sind die körperlich größten Begleiter des Menschen und vor allem des Druiden. In einer natürlichen Welt ist es ein treuer und loyaler Begleiter ähnlich dem Hund. Die Verbindung zum Pferd, welches die Freiheit wohl am meisten liebt und lebt, ist dermaßen stark, das es in Demut und Hingabe den Menschen über große Entfernungen trägt, damit dieser mehr Kraft und Energie hat, um bewusst in dieser Welt und für Mutter Erde zu wirken. Das Pferd zeigt mir auf, ehrlich mit meinen Gefühlen zu sein. Es lehnt Maskeraden ab und blickt tief in die Seele des Menschen. Sie dienen nur naturverbundenen Menschen ohne Dominanz, wodurch sie ebenfalls einer der größter Lehrer für den Menschen sind. Sie tragen mich, sie ziehen meine Last, damit ich leichter und bewusster in der Welt für das Schöne und Harmonische wirken kann. Was ein Segen. Was ein Geschenk.
Nun möchte ich euch von bewussten tierischen Handlungen erzählen, welche ich selbst erfahren habe. Von Hühnern, die so intelligent und verschmust sind, welche einander helfen und aufeinander in Liebe Acht geben. Ein solches Wesen ist weder dumm, noch ein niederes Wesen, welches gewissenlos ausgenutzt werden kann. Sie sind große Meister und Diener des Menschen. Ich habe größten Respekt vor diesen heiligen Tieren, welche mir mit gesunden Eiern, Federn und Freude dienen, sowie ich ihnen mit Freude und Hingabe diene und Schutz biete.
Die meisten Menschen mögen denken, das Fische, wie auch Hühner, dumm sind. Wer aber mal erlebt hat, wie viele Fische gemeinsam einen kranken Kameraden, der nicht mehr richtig schwimmen kann, gemeinsam diesen Fisch an die Wasseroberfläche bringen, damit dieser frisst der wird seinen Augen nicht trauen, wie liebevoll und bewusst diese Geschöpfe sind. Als Meister der Emotionen geben sie sich dem Hier und Jetzt hin. Ohne Laut, dafür mit Tiefgang, Demut und Hingabe.
Es gibt unzählige weitere Erfahrungen anderer Menschen von Tieren, welche unsere Sichtweise auf die Tiere grundlegend verändern und weiter verändern werden. Dabei denke ich an die Raupe, die bei ihrer Transformation zum Schmetterling, ihre komplette DNA und DNS verändert, was zeigt, das der Mensch ebenfalls durch Bewusstwerdung und Bewusstseins-Erweiterung und -Entwicklung seine 2-Strang Kohlenstoff DNA in eine 12-Strang Kristallin DNA umwandeln wird. Wir Menschen werden uns zunehmend der Intelligenz und der Verbindung der Tier-Wesen mit uns und Mutter Erde mehr und mehr bewusst. Die grausame und unbewusste Haltung dieser mystischen und hingebungsvollen Tiere in dieser Welt, ist ein Zeichen des barbarischen Seins des sogenannten "zivilisierten" Menschen. Der moderne Mensch hat sich durch die Maschinen von der Natur und der Menschlichkeit entfremdet. Mit den Maschinen wurden Pferde bedeutungslos und die Liste geht noch weiter. Das soll nicht heißen, das Maschinen keine Da-Seins-Berechtigung haben, jedoch haben diese vorerst mitunter dazu geführt, das der Mensch sich selbst und wo er herkommt, vergessen hat. Wir sind wie die Tiere Teil dieser Welt. Teil von Mutter Erde. Wir sind eine Erden-Familie und sollten respektvoll, demütig, dankbar und hingebungsvoll miteinander umgehen, einander lieben und vergeben.
Wir sind die Welt. Wir sind Eins. Wir sind alle Teil des Großen Geistes und der Quelle. Mögen alle Wesen im gesamten Kosmos Frieden, Freiheit, Harmonie und Glück im Jetzt erfahren.
In ewiger Liebe zur Schöpfung und allem Da-Sein.
Elias Wittiko Löwenherz
Der natürliche Jahreszyklus
Es ist mir eine Freude, dir den natürlichen und kosmischen Jahreszyklus näher bringen zu dürfen. Wunder dich nicht, wenn viele keltische Festtage zu denselben Tagen gefeiert werden wie die katholischen Feiertage. Dies liegt daran, das die römisch katholische Kirche die Kultur der Kelten und Germanen infiltriert hat und die sogenannten "heidnischen" Feste übernommen und zu katholischen Feiertagen umbenannt und gewandelt hat, um das wäldische Urvolk zu entwurzeln und vergessen zu lassen wer sie sind. Mit der Infiltration kam auch der übermäßige Alkohol- und Fleischkonsum, sowie die pervertierte Sexualisierung, weshalb die Waldvölker schwächer und letztendlich mit Hilfe von Lügen und Manipulation dem römischen Reich einverleibt wurden. Mittlerweile ist die Zeit, in der die Germanen und Kelten die Lügen und Manipulationen durchschaut haben und sich wieder ihrer Wurzeln von Mutter Erde und dem Wald rückbesinnen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, das es in Mittelerde, bzw. Deutschland, kaum noch Wälder gibt. Alles weggerodet, damit das Urvolk, die Germanen und Kelten, ihre Kraft nur erschwert wiederfinden. Sei dir jedoch bewusst, deine Kraft und deine Verbindung zur Natur, Mutter Erde und dem Kosmos mit seinen Sternen, lebt nach wie vor in dir und wartet nur darauf, sein göttliches Potenzial vollkommen zu entfalten. Es ist mir eine Herzensangelegenheit dich mit meinem Sein, meinem Wissen, meiner Webseite und meinem Buch dabei zu begleiten.
Alles beginnt mit der Wintersonnenwende am 21.12. An diesem Tag wird das Licht im Geiste neu geboren, denn dies ist der Tag, an dem ein neuer Jahreszyklus und dementsprechend auch das "neue" Jahr beginnt. Man könnte sagen, das an diesem Tag der neue Samen des neuen Zyklus die Eizelle befruchtet. Dies ist unser heiligster Tag des Jahres. Was folgt sind 3 Tage Dunkelheit, da das Licht an diesen Tagen ein gutes Drittel des Tages einnimmt, wohingegen die Dunkelheit knapp 2/3 einnimmt, was jedoch der natürlichen Ordnung und dem natürlichen Fluss entspricht. Mit dem 24.12. wird das Licht neu geboren. Der Samen hat die Eizelle erfolgreich befruchtet und diese sind nun nach den 3 Tagen, Eins und miteinander vereint. Das Licht nimmt nun tagtäglich mehr Raum ein. Dies ist die Zeit der Rauhnächte, der Einkehr, der Reflexion des alten und vergangenen Jahres, sowie der Gebete und Wünsche für den neuen Zyklus. Die Rauhnächte beginnen mit dem 24.12., dauern 13 Tage an, da die 13 die magische Zahl außerhalb und innerhalb des Schöpfungszyklus von 1-12 ist, und enden am 6.1. In dieser Zeit sollte man körperlich nur das nötigste tun, wie die Verpflegung der Familie und der Tiere. Es ist eine Zeit der Stille, der lieben Worte für Klärung, Reinigung, Dankbarkeit und Vergebung, sowie auch für Bitten und Gebete. Eine Zeit des inneren Kreises der Familie in der viel gekuschelt, gespielt und kreativ geschaffen wird.
Im Februar, am 1.2., feiern wir "Imbolc", das der Reinigung und Klärung alter, vergangener und nicht mehr förderlichen Energien dient. Wir machen Reinigungszeremonien und Entgiftungskuren, die unseren Körper und unseren Geist klären und mit Liebe erfüllen. Anschließend säen wir die ersten Samen dieses neuen Zyklus, indem wir Paprika, Peperoni und Chili Samen aussäen. Unsere Aussaat ist ein wunderschöner und tiefgehender Prozess, bei dem die Samen mit unserem Speichel informiert werden, welcher alle nötigen Informationen an das Samenkorn weitergibt, was unser Körper und unser Geist benötigt und wovon wir bereits vollends erfüllt sind. Anschließend zeigen wir die Samen mit offenen Händen den Sternen und ihren Völkern und sprechen schöne und erhabene Gebete, mit denen wir die Samen ebenfalls informieren. Abends machen wir eine wundervolle Zeremonie mit einer Schwitzhütte und einem Eisbad, gefolgt von einem Lagerfeuer, guten Essen, sowie Musik, Gesang und Tanz.
Am 21.3. feiern wir "Ostara", die Frühjahrs Tag- und Nachtgleiche. Dieser Tag steht für den Beginn des Frühlings und die manifestierte Geburt des Lichts, da nun das Licht länger als die Dunkelheit den Tag erfüllt und somit das Licht über die Dunkelheit gesiegt hat. Es ist ein Tag der Freude und des Glücks. Wir sammeln die ersten Blumen für einen Blumenkranz, den wir bei unserer Zeremonie am Lagerfeuer tragen werden. Wir tanzen, tönen, musizieren und feiern das Leben und die neue sicht- und fühlbare Geburt der Natur im Frühling. Mit diesem Tag säen wir die restlichen Samen für unseren Garten aus. Auch hier findet der selbige Prozess des Einspeichelns und Informierens der Samen statt. Außerdem machen wir eine ausgiebige Kräuterwanderung und essen und sammeln die ersten Kräuter nach dem Winter, welche uns leberreinigende Bitterstoffe und lebensfördernde Vitalstoffe geben.
Im Mai, am 1.5., feiern wir "Beltane" und den Beginn des Sommers. Dieser Tag steht für Sinnlichkeit und Fruchtbarkeit. Die Natur kommt mehr und mehr in ihre neue Kraft und ihr neues Sein. Alles fängt an zu blühen und zu erstrahlen. Die ersten kälteresistenten Pflanzenkinder unserer Voranzucht können ins Freie gepflanzt werden, bevor mit den Eisheiligen, am 15.5., alle restlichen Pflanzenkinder ins Freiland gesetzt werden. Ein schöner Tag für eine ausgiebige Kräuterwanderung. In dieser Zeit wird auch das Holz fürs Feuer im Haus gesammelt oder wenn nötig ein Baum in Dankbarkeit und Würde gefällt.
Am 21.6. feiern wir "Litha", die Sommersonnenwende. Es ist ein Tag der reinsten Freude und Seligkeit. An diesem Tag nimmt das Licht den größten Raum des Jahreszyklus ein, bevor er am nächsten Tag wieder tagtäglich mehr Raum frei gibt. Wir ernten die ersten Holunderblüten für Sirup und Tee, sowie Johanniskraut für Salben und Tinkturen. Dieser Tag ist der Höhepunkt des Sommers und das größte Sonnenfest des Jahres, welcher mit den ersten Kirschen mehr als nur versüßt wird. Wir feiern am Lagerfeuer mit Gesang und Tanz begleitet von selbst gespielter live Musik. Es ist eins meiner absoluten Lieblingsfeste des Jahres und wenn alles gut läuft, kann schon der erste Spinat und anderes Gemüse aus dem Garten geerntet und zubereitet werden.
Im August, am 1.8., feiern wir "Lammas" das erste Erntedankfest. Wir ernten einen Großteil unseres Gemüses und bereiten für das Fest einen Paradies-Garten-Eintopf vor, der uns Kraft und Stärke für den kalten Winter gibt. Dieser Tag lädt zur ersten Wilden Speisepilzwanderung ein. Wir finden die ersten leckeren Pfifferlinge, Täublinge, Goldröhrlinge und andere wunderbare Speisepilze. Diese können wir dann abends am Lagerfeuer frisch verzehren und den anderen Teil trocknen oder einfrieren. Wir machen tolle eigene Gewürze aus Paprika, Peperoni, Chilis und vieles mehr, legen Gurken und anderes Gemüse in Essig- und unser Obst in Honigwasser ein. Wir sammeln Baumperlen, aus welchen wir wunderschönen und zugleich heilenden Schmuck herstellen. Außerdem sammeln wir Baumharz, der uns bei den Zeremonien mit seinem angenehmen Duft beim Räuchern, Ruhe, Frieden und Harmonie bringt.
Am 20.9. feiern wir "Mabon", die Herbst Tag-und Nachtgleiche und das zweite Erntedankfest. Nun nimmt die Dunkelheit wieder mehr Raum als das Licht in Anspruch. In dieser Zeit ernten wir vorwiegend Äpfel und Zauberpflanzen- und -pilze. Aus den Äpfel machen wir leckeren Apfelsaft und Essig, der unserem Körper Heilung und Kraft gibt. Apfelessig ist ein wunderbares Naturmittel zur Konservierung und Parasitenbekämpfung. Wir pflanzen Obst- und Feuerbäume, um der Natur dankend zu dienen. Die ersten Hanfblüten werden geerntet, welche wir zum trocknen lagern und finden heilende Zauberpilze wie den Fliegenpilz oder den Spitzkegeligen Kahlkopf welche uns, wie auch die Hanfblüten, Klarheit bringen und die Verbindung zu Mutter Erde und den Sternen erweitern und stärken. Außerdem trocknen wir wilden Schlafmohn, der uns bei körperlichen Schmerzen und Schlafstörungen Linderung verschafft und die Erneuerung der Zellen vereinfacht.
Der Jahreszyklus "endet" mit "Samhain", dem Fest der Toten am 31.10. Dies ist die Zeit, in der die Natur und unser Ego "stirbt". Die ersten Blätter der Bäume fallen zu Boden und wir lassen die ersten Themen des Jahres allmählich los, um neue Impulse für den nächsten Zyklus zu bekommen, damit wir weiter harmonisch mit dem Leben fließen können. Das körperliche Schaffen nimmt mehr und mehr ab. Es ist die Zeit in der wir unseren Ahnen danken und eine sehr starke Verbindung zu ihnen haben. Zeremonien mit Zauberpflanzen und -pilzen nehmen zu, welche uns beim Sterben des Egos unterstützen und uns schöne, frische und hoffnungsvolle Visionen für den neuen Jahreszyklus bringen. Und wenn ich mir die babylonische Welt anschaue, in der wir heutzutage leben, brauche ich die Unterstützung von Mutter Erde und ihren mächtigen Zauberkindern mehr denn je. Danke für diese heilende Natur-Medizin.
Ich hoffe ich konnte dir einen Einblick in die mystische Welt der keltische und germanischen Wald Urvölker geben, welche mit dem Zyklus der Natur, dem Kosmos und den Sternen direkt verbunden sind. Als germanischer, bzw. keltischer Druide und Erdenhüter, bin ich ein Teil dieses starken und mutigen Waldvolkes. Ich kenne meine Wurzeln und meine Rolle hier auf Erden und bin meinen Ahnen ewiglich dankbar für all die Energien und Schöpfungen, welche ich noch heute überall in Mittelerde spüren, wahrnehmen und auch von profitieren kann. Der natürliche Zyklus steht konträr zum künstlichen Zyklus, welcher die natürliche Ordnung kaum noch berücksichtigt. Zeit ist Geld und Geld ist wichtiger als Familie, Natur und die Menschlichkeit. So kann man mit Geld im Winter Melonen und anderes Obst von den warmen Teilen der Welt kaufen, was dazu führt, das der Mensch keinen Bezug mehr zum natürlichen Jahreszyklus hat. Ich kann jedem Menschen empfehlen, sich seiner Wurzeln wieder gewahr zu werden und vermehrt regional und mit den Gezeiten des Jahres zu essen und zu wirken. Dein Körper und dein Geist sind auf den Jahres- und Naturzyklus eingespielt, weshalb dieser die Gesundheit und Harmonie in uns fördert. Es ist außerdem ein Geschenk des Himmels fernab von Zeit, Raum und Geld im Fluss des Kosmos und der Natur zu leben.
In ewiger Liebe zur Schöpfung und allem Da-Sein.
Elias Wittiko Löwenherz
